Dein Belgien-Reiseführer

Die schönsten Städte Belgiens

Über 60 Städte-Guides mit ehrlichen Tipps: von der Grand-Place in Brüssel bis zu den Wäldern der Ardennen. Geschrieben, um dir echte Entscheidungen abzunehmen.

Grand-Place mit Rathaus und Gildehäusern in Brüssel
BrüsselFoto: Celuici · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · WebP / Ausschnitt

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Womit du am besten anfängst

Wer zum ersten Mal fährt, nimmt Brüssel und Brügge. Die Hauptstadt liefert Grand-Place, Museen und Jugendstil, Brügge liefert das geschlossene mittelalterliche Stadtbild, für das die meisten überhaupt kommen. Wer schon einmal da war, tauscht Brügge gegen Gent, das lebendiger ist, oder gegen Antwerpen mit Hafen, Mode und Rubens. Und wer den französischsprachigen Teil kennenlernen will, fährt nach Lüttich, das vor Ort Liège heißt.

Für die Reihenfolge musst du nichts optimieren. Belgien ist klein, die Züge fahren dicht, und keine zwei großen Städte liegen mehr als anderthalb Stunden auseinander. Ein fertiger Vorschlag steht in der Städtereise-Route.

Wie diese Seite aufgebaut ist

Jede Stadt hat einen Hauptguide mit Unterseiten zu Sehenswürdigkeiten, Verkehr, Essen und Hotels. Dazu kommen Seiten zu den Regionen und Themenseiten zu Bier, Schokolade, Belfrieden und Kriegsgeschichte. Wer erst einmal stöbern will, fängt bei den Highlights Belgiens an oder bei den Reisetipps.

Was du hier nicht findest: Preise, Öffnungszeiten und Ranglisten, die jedes Jahr anders aussehen. Stattdessen steht auf jeder Seite, wie ein Besuch abläuft, wie viel Zeit er kostet und was du dir sparen kannst. Wenn eine Sehenswürdigkeit überschätzt ist, steht das da, und wenn eine Stadt an einem Sonntagabend tot ist, auch.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für eine Städtereise nach Belgien?

Für eine Stadt reichen 2 Tage, für eine sinnvolle Rundreise plan 4 bis 5 Tage ein. Damit schaffst du Brüssel und Brügge in Ruhe oder drei Städte in schnellerem Tempo. Weil die Zugfahrten selten länger als eine Stunde dauern, verlierst du kaum Zeit auf der Strecke, anders als in größeren Ländern.

Welche belgische Stadt ist die schönste?

Brügge, wenn es um das geschlossene Stadtbild geht: Die Altstadt ist als Ganzes UNESCO-Welterbe und wirkt wie aus einem Guss. Gent ist die lebendigere Alternative mit fast so viel Substanz und deutlich weniger Tagesgästen. Brüssel gewinnt bei Museen und Abendleben, Antwerpen bei Architektur und Einkaufen.

Welche Sprache spricht man in Belgien?

Drei Sprachen mit klarer Grenze: Niederländisch in Flandern im Norden, Französisch in der Wallonie im Süden, Deutsch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Osten, rund um Eupen und Sankt Vith. Brüssel ist offiziell zweisprachig. Wichtig für die Orientierung: Ortsnamen stehen auf Schildern nur in der jeweiligen Landessprache, Lüttich heißt dort Liège und Ypern heißt Ieper.

Wann ist die beste Reisezeit für Belgien?

Mai bis Anfang Oktober für Wetter und lange Abende, wobei Juli und August in Brügge und an der Küste voll sind. Städtereisen funktionieren das ganze Jahr, weil die wichtigsten Ziele Innenräume sind. Der Winter hat mit den Weihnachtsmärkten eine eigene Saison, dazwischen liegen im November stille und günstige Wochen.

Wie kommt man von Deutschland nach Belgien?

Am schnellsten mit dem Zug: Ab Köln erreichst du Brüssel in gut zwei Stunden, Lüttich noch schneller, und von dort fahren im dichten Takt Anschlusszüge in alle Städte. Mit dem Auto sind es von Aachen aus wenige Stunden bis an die Küste. Wer fliegt, landet in Brüssel und ist per Zug in 20 Minuten in der Stadt.

Braucht man in Belgien ein Auto?

Für Städte nein, im Gegenteil. Die Bahnhöfe liegen zentral, Parken ist teuer, und Brüssel, Antwerpen und Gent haben Umweltzonen, in denen sich ausländische Kennzeichen vorher online registrieren müssen. Sinnvoll wird ein Auto in den Ardennen und für abgelegene Ziele in der Wallonie, wo die Busverbindungen dünn sind.